Eine Warnung an alle Leipziger Radler: Heute führt die Polizei im großen Stil Fahrradkontrollen in der Innenstadt durch. Ich bin vorhin auf dem Weg zum Bahnhof selbst 2x angehalten worden (Bayrischer Platz, Augustusplatz) und einer der Beamten meinte, dass heute Großeinsatz in Sachen Fahrräder sei. Also schön brav auf der richtigen Straßenseite, bzw. dem Radweg der richtigen Straßenseite fahren und vor Fahrtantritt Licht, Bremse etc. auf Funktion kontrollieren, wenn man die Zeit hat... Ich durfte 10 Euro löhnen, weil ich den Radweg auf der falschen Seite der Straße des 18. Oktober benutzt habe.

Vielleicht will ja die Polizei zum LVZ-Fahrradfest am Wochenende etwas zu berichten haben....
       Von woody_b am 15.05.08 um 08:10h|  ... comment  ...

Heißen Dank für den frühen Tipp. Hab extra den Hinterausgang genommen, da ich direkt an einer Fahrradfahrereinflugschneise wohne und in der WG bereits vor Polizeipräsenz gewarnt wurde.

Jetzt heißt es beide Daumen drücken, dass die fehlenden Katzenaugen, die fehlende zweite Bremse und das nicht funktionierende Vorder- wie Rücklicht ungeahndet bleiben.

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jagen die jetzt lichtsünder?
ich fasse es nicht.

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Nee, die Polizei will nichts zu berichten haben. Der ist nur aufgefallen, dass die Zahl der verunfallten Radfahrer seit einiger Zeit stetig zunimmt. Warum da nur Radfahrer kontrolliert werden, obwohl sie meist (bei 2/3 aller Unfälle mit Nicht-Radfahrern) Unfallopfer und nicht -verursacher sind, weiß ich aber auch nicht.

Btw.: Auf der falschen Straßenseite fahren ist verdammt gefährlich - sowohl für dich, als auch für andere. Gegenüber der Fahrbahnnutzung hast du z. B. an Kreuzungen ein zwölffaches Unfallrisiko. Gewöhn's dir also besser schnell wieder ab...

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dem möchte ich im grundsatz nicht widersprechen, aber: auf einem kreuzungsfreien 150m-teilstück eines separaten, von der straße getrennten und ausreichend breiten radwegs werde ich mich wohl auch zukünftig schwertun, die straße zu queren, nur um auf der richtigen seite zu fahren...

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Verständlich. Doch Autofahrer rechnen an der Kreuzung dann nicht damit, dass Sie aus der falschen Richtung kommen könnten und übersehen Sie dann wirklich sehr leicht. Ist mir unlängst beinahe passiert, denn ich schaute beim Rechtsabbiegen nach den Autos und Radfahrern, die von links kommen. Da war alles frei. Dummerweise fuhr aber ein Radfahrer auf dem Radweg verbotenerweise in der Gegenrichtung und kam von rechts, wo er gar nichts zu suchen hatte. Habe ihn im letzten Moment noch gesehen - und gehörig verflucht.

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"Ausreichend breit" ist auch immer Geschmacksfrage. Die allermeisten Radwege in Leipzig sind nicht breit genug für Zweirichtungsverkehr. Viele von den Radwegen, die breit genug sind, sind übrigens sogar in beide Richtungen freigegeben, wenn dadurch unnötige Querungen vermieden werden können.

Andererseits beobachte ich aber in Leipzig immer mehr Radfahrer, die auf zu schmalen Radwegen in die falsche Richtung fahren und von mir erwarten, dass ich auf den Gehweg ausweiche.

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@ arboretum: ihr ärger war dann natürlich verständlich... in exakt solch einer situation, allerdings auf einem beidseitig befahrbaren radweg, bin ich einst von einem auto angefahren worden. zum glück ist nichts gröberes passiert und der autofahrer war einsichtig und hat mir den schaden am rad ersetzt. nach eigener aussage hatte er zwar den radweg gesehen aber eben auch nur in die andere richtung geschaut, was an der stelle (grünwaldstraße / ecke brüderstraße) fatal ist.

@tosch: letzteres hat mich auch schon manches mal genervt. das ist rücksichtslos.

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