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Für Vierneunundneunzich.
Allen Radsportinteressierten möchte ich diesen Film ans Herz legen. Die Tour von der menschlichen Seite - man leidet mit Aldag, Klöden und Zabel, teilt den charmanten Enthusiasmus der Fanfamilie aus Sachsen (erinnerte spontan an Go Trabbi Go) und möchte hinterher mit "Eule" Ruthenberg einen Trinken gehen. Sicher, kritische Aspekte bleiben ausgeblendet: kein Wort über Konkurrenzkampf, Asthmasprays und Spritzen in Müllbeuteln. Alles heile Welt, gezeichnet in Bildern wie Ansichtskarten. Trotzdem ist die Doku ein sehenswerter und absolut kinotaulicher Film, vollgepackt mit Emotionen und vorher nie gesehenen Perspektiven. Eine zweistündige Ode an die Tour.
Übrigens: eine Liveübertragung der Bergetappen im Kinoformat - das wäre mal was!
Das ganze Spiel is Totenstille und nach dem Schlusspfiff findet man sich plötzlich inmitten einer Gruppe extatisch feiernder Griechen wieder, steht als langweiliger Deutscher daneben und freut sich doch irgendwie mit. Rehakles sollte clever genug sein, auf dem Höhepunkt seiner Karriere zurückzutreten und den Ruhm als Rentner genießen.
Hurra hurra: nach langer Führung habe ich letztendlich doch irgendwie überraschend den Blogtipp gewonnen, da Michel das Finale scheinbar verschlafen hat. Bin mal gespannt, welches "kleine Geschenk" ich da jetzt gewonnen habe :-)


Dirk Nowitzki in Leipzig. Mehr in den Kommentaren.


...und ein bißchen Multimediakram - der WM-Globus. Alles ganz nett gemacht und schön anzuschauen, der Informations- bleibt aber weit hinter dem Unterhaltungswert zurück. Naja, heute war Eintritt frei, da will ich mal nicht meckern.

...sponsort by Herr Kaiser. Verschwitzte Hobbykicker zwischen schlipstragenden Versicherungsmenschen.
Für den morgigen Tag könnte das bedeuten, daß um die Mittagszeit herum, so die Götter willens, fünf Sachsen und vier Österreicher auf dem Gipfel des Nanga Parbat stehen werden...
Letzter Eintrag im Tagebuch der Sächsisch-thüringischen Nanga Parbat Expidition 2004 vom 29.06.2004.
Die am Nanga Parbat in Not geratenen Bergsteigerexpeditionen aus Österreich und Deutschland haben am Freitag das oberste Lager unter dem 8.125 Meter hohen Himalaya-Gipfel erreicht. Die drei Österreicher, sowie vier Deutschen sammeln laut einem ORF-Bericht in den Zelten neue Kräfte. Ein fünftes Mitglied der deutschen Gruppe dürfte tödlich abgestürzt sein.
Meldung von nachrichten.at, heute 11:21 Uhr.
Weitere Infos gibts hier und hier(aktualisiert).
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